der Appenzeller Weg

Im Mittelalter waren Pilgerrouten multifunktionale Straßen, die neben anderem auch dem Pilgern dienten.  2007 wurde die Route durchs Appenzellerland neu eröffnet.Auf dieser Wegstrecke gelangten die Pilger, die aus Voralrberg oder Tirol kamen,nach St. Peterzell. Dort trafen sie auf den von Rorschach kommenden Jakobsweg. 

Fernab von Hektik und stressigem Massentourismus, eignet sich dieser Teil des Weges besonders gut für Pilger, die Ruhe und Zeit zur inneren Einkehr suchen. Die vier geografischen Kantons- oder Landesgrenzen,die wir auf unserem Pilgerweg überschreiten, haben mich zum Thema inspiriert:

                                "Die Grenzen des Möglichen

                         lassen sich nur dadurch bestimmen,

                     dass man sich ein wenig über sie hinaus

                                     ins Unmögliche wagt."

                                          Arthur C. Clark

Grenzen gehören unabdingbar zum Menschen. Er muss sie akzeptieren von seinen körperlichen-geistigen Fähigkeiten und Möglichkeiten her bis hin  zur Einsicht in die unwiderrufliche Begrenztheit seines Lebens. Der Mensch kann sich abgrenzen, sich an Grenzen herantasten, sie ausreizen, sich ihnen entlang bewegen, sie zu überwinden suchen, vielleicht gar wirklich überspringen und hinter sich lassen - und er wird immer wieder Neuen begegnen.

Zu diesem Thema begleite ich Sie mit kurzen, täglichen Impulsen und Rituale zur inneren Einkehr.